Aufbruch im Umbruch

02.12.2025 | Seelsorgeteam auf dreitägiger Klausur in Ritschweier

Das Seelsorgeteam der zukünftigen Römisch-katholischen Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße traf sich Mitte November zu einer dreitägigen Klausur im Schulungszentrum des Theresienkrankenhauses in Ritschweier. 

Dabei wurden unter der bewährten Begleitung des Prozess- und Kommunikationsberaters Christian Jeuck die pastoralen Perspektiven für den Start der neuen Pfarrei St. Marien Weinheim am 01.01.2026 miteinander in den Blick genommen. 
 

Verstärkung für neue Strukturen

Dabei wird das Seelsorgeteam ab 1. Dezember durch die Jugendreferentin Barbara Müller und einen Priester der Weltkirche ergänzt. Besonders mit Blick auf die Kinder- und Jugendarbeit wird die Einrichtung und Besetzung einer vollen Stelle Jugendreferentin von allen begrüßt. Daneben ändern sich die Strukturen mit dem Blick auf das Gesamt der neuen Pfarrei. Neben den regelmäßigen Dienstgesprächen des gesamten Seelsorgeteams, treffen sich das pastorale Kernteam mit Pfarrer Johannes Balbach, dem Stellvertretenden Pfarrer Stephan Sailer und dem Leitenden Referenten Wolf-Dieter Wöffler sowie die beiden Ökonominnen Alexandra Ernst und Cecilia Atristain de Knapp in einem höheren Takt, um das laufende Geschäft zu organisieren und zukunftsorientierte Perspektiven zu entwickeln. Dabei werden sie vom neugewählten Pfarreirat und dem noch zu bildenden Pfarreivermögensverwaltungsrat unterstützt.

Weiterentwicklung pastoraler Konzepte

Die Mitglieder des Seelsorgeteams werden weiter für die Menschen auf dem Gebiet der neuen Pfarrei ansprechbar bleiben und mehr themenorientierte Verantwortung für pastorale Handlungsfelder übernehmen. Die bereits vorgelegten Konzepte für einen gemeinsamen Gottesdienstplan, die Erstkommunionvorbereitung und den Beerdigungsdienst werden weiterentwickelt und mit dem Pfarreirat abgestimmt werden. Für weitere Handlungsfelder werden die Verantwortlichen Teams aus haupt- und ehrenamtlich Engagierten bilden, die Konzepte erarbeiten und umsetzen werden. Dabei kommen auf alle Beteiligten neue Rollen zu, die miteinander entwickelt und reflektiert werden müssen. 
 
 

Aufbruch mit der Kraft des Heiligen Geistes

Trotz der Fülle der zu behandelnden Themen war bei allen Teilnehmenden der Klausurtagung eine positive Aufbruchsstimmung zu spüren. Allen ist bewusst, dass man nur Schritt für Schritt vorgehen kann. Dabei braucht es Klarheit im eigenen Handeln und im Umgang mit den eigenen Ressourcen. Das mit der unterstützenden Kraft des Heiligen Geistes gemeinsam anzugehen war, trotz alle Unsicherheiten im gegenwärtigen Umbruch, am Ende der Tagung unter allen Teilnehmenden deutlich zu spüren. Die nächste Klausurtagung für 2026 soll zeitnah vereinbart werden.