Im Kirchengemeindezentrum St. Josef gibt es einen Gottesdienstraum, Gruppenräume und den Kindergarten St. Josef Lützelsachsen.
Mit dem Verzicht auf die Kirchengewerbesteuer wurde am 01.01.1968 in der Erzdiözese Freiburg ein allgemeiner Baustopp für Kirchenneubauten verhängt. Damit blieb die Hoffnung auf baldigen Baubeginn auch für Lützelsachsen vorerst ein Wunschtraum.
Eine Wende trat erst ein, als es einer gemeinsamen Abordnung des Kirchenbauvereins und des Kirchengemeinderates bei einer persönlichen Vorsprache in Freiburg am 8.11.1972 mit Herrn Domkapitular Dr. Bechtold und Herrn Oberrechnungsrat Hermann Dallinger gelang, den Bau eines Kirchengemeindezentrums zu vereinbaren.
Mit dem Entwurf des Baues wurde das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg unter Leitung von Oberbaudirektor Hess beauftragt. Die Planung lag in Händen von Bauingenieur Meixner. Die örtliche Bauleitung übernahm Architekt Rudolf Stelz, Großsachsen.
Am 10.07.1973 erhielt das Kirchengemeindezentrum, das einen Gottesdienstraum, Gruppenräume und einen Kindergarten vorsah, die Genehmigung durch das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg.
Nachdem die eingereichten Pläne auch die baupolizeiliche Genehmigung durch das Bauamt Weinheim erhalten hatten, konnte schließlich am 05.05.1974 der erste Spatenstich und am 22.03.1975 die feierliche Grundsteinlegung durch den Herrn Dekan und Geistlichen Rat Willi Konrad von Weinheim unter Beteiligung des Katholischen Kirchenchors und zahlreicher Teilnehmer aus allen Schichten der Bevölkerung stattfinden. Die Durchführung des Richtfestes am 04.07.1975 übernahm Herr Pfarrverweser Bertram Fritz.
Als letzter Akt der Baugeschichte folgt nun mit der feierlichen Einweihung am 29. August 1976 die Krönung des geschaffenen Werkes. Die Katholiken von Lützelsachen können an diesem Tag mit Genugtuung und Freude auf das Erreichte blicken.
Haben sie auch nicht, wie ursprünglich geplant, eine eigene Pfarrkirche erhalten, so haben sie sich doch in dem Kirchengemeindezentrum ein Bauwerk errichtet, das für die Kinder zum Haus der Erziehung und Freude, für die Jugend und für Erwachsene zum Haus der Begegnung und für alle zu einem heiligen Tempel, zu dem mit regem geistigem Leben erfüllten religiösen Mittelpunkt der Gemeinde werden möge.
Eine Wende trat erst ein, als es einer gemeinsamen Abordnung des Kirchenbauvereins und des Kirchengemeinderates bei einer persönlichen Vorsprache in Freiburg am 8.11.1972 mit Herrn Domkapitular Dr. Bechtold und Herrn Oberrechnungsrat Hermann Dallinger gelang, den Bau eines Kirchengemeindezentrums zu vereinbaren.
Mit dem Entwurf des Baues wurde das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg unter Leitung von Oberbaudirektor Hess beauftragt. Die Planung lag in Händen von Bauingenieur Meixner. Die örtliche Bauleitung übernahm Architekt Rudolf Stelz, Großsachsen.
Am 10.07.1973 erhielt das Kirchengemeindezentrum, das einen Gottesdienstraum, Gruppenräume und einen Kindergarten vorsah, die Genehmigung durch das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg.
Nachdem die eingereichten Pläne auch die baupolizeiliche Genehmigung durch das Bauamt Weinheim erhalten hatten, konnte schließlich am 05.05.1974 der erste Spatenstich und am 22.03.1975 die feierliche Grundsteinlegung durch den Herrn Dekan und Geistlichen Rat Willi Konrad von Weinheim unter Beteiligung des Katholischen Kirchenchors und zahlreicher Teilnehmer aus allen Schichten der Bevölkerung stattfinden. Die Durchführung des Richtfestes am 04.07.1975 übernahm Herr Pfarrverweser Bertram Fritz.
Als letzter Akt der Baugeschichte folgt nun mit der feierlichen Einweihung am 29. August 1976 die Krönung des geschaffenen Werkes. Die Katholiken von Lützelsachen können an diesem Tag mit Genugtuung und Freude auf das Erreichte blicken.
Haben sie auch nicht, wie ursprünglich geplant, eine eigene Pfarrkirche erhalten, so haben sie sich doch in dem Kirchengemeindezentrum ein Bauwerk errichtet, das für die Kinder zum Haus der Erziehung und Freude, für die Jugend und für Erwachsene zum Haus der Begegnung und für alle zu einem heiligen Tempel, zu dem mit regem geistigem Leben erfüllten religiösen Mittelpunkt der Gemeinde werden möge.
Bericht zum 40 jährigen Bestehen des Kirchenzentrums St. Josef Lützelsachsen von Monika Gaber
Der Kirchenbauverein wurde 1962 als eingetragener gemein-nütziger Verein gegründet. Dem Vorstand gehörten an:
1. Vorsitzender Pfarrer Hermann Kirsch, 2. Vorsitzender Wilhelm Stelz, Schriftführer Heinz Kaufmann und Rechner Kurt Schmitt.
1. Vorsitzender Pfarrer Hermann Kirsch, 2. Vorsitzender Wilhelm Stelz, Schriftführer Heinz Kaufmann und Rechner Kurt Schmitt.
Wie aus einer Vorstandssitzung von damals hervor ging, gab es rund 390 katholische Familien und Einzelpersonen in Lützelsachsen, davon waren 190 im Kirchenbauverein. Man wollte eine Kirche! Pfarrer Kirsch stellte den Verein vor mit dem Spruch: „Der Herr sei mit Dir, dass es Dir gelinge und Du des Herrn deines Gottes Haus bauest“.
Den Platz und Grundstücke hatte die Pfarrgemeinde, aber es reichte nicht ganz, so wurde hin und her getauscht und noch dazu gekauft. Schließlich hatte man genug Gelände zusammen, denn es sollte ein Gemeindezentrum, ein Kindergarten und eine Kirche gebaut werden. Mit den Jahren und in vielen Gesprächen kristallisierte sich heraus: In Lützelsachsen wird keine Kirche gebaut werden. Dafür kam das Kirchenzentrum, auf das man sehr stolz ist.
Pfarrer Kirsch wurde schwer krank. So erfolgte im Mai 1974 durch Dekan Willi Konrad, der die Seelsorge in St. Jakobus übernommen hatte, der Spatenstich und am 23. März 1975 die Grundstein-legung. Die feierliche Einweihung des Kirchenzentrums mit einem 3 gruppigen Kindergarten war am 29. August 1976.
Pfarrer Kirsch, er starb am 1. Mai 1975, hatte den Wunsch geäußert das Haus dem Schutze des Hl. Josef anzuvertrauen und ihn zum Patron des Zentrums und Kindergartens zu wählen. Gedenktag des Hl. Josef ist der 19. März, daher wird um diesen Tag herum das Patrozinium gefeiert.
In Lützelsachsen war man froh einen Raum zu haben, in dem man sich treffen konnte, um gemeinsam Gottesdienste und Feste zu feiern. So wurde ein feierlicher Firmgottesdienst mit Regionaldekan Dr. Axel Mehlmann gefeiert.
Der ökum. Weltgebetstag findet hier alle zwei Jahre statt, lange Jahre wurde Theater gespielt, der Kirchenbauverein veranstaltete - mit Auftritten von Gruppierungen aus der Pfarr- und politischen Gemeinde - Basare, deren Erlös immer dem Kirchenzentrum zu Gute kam und die Kfd Lützelsachsen lädt zum Frauenfasching hierher ein.
Bei weltlichen Veranstaltungen war und ist es immer mit viel Arbeit verbunden, den Kirchenraum umzuräumen. Man tut dies immer gerne, denn auch nichtkirchliche Veranstaltungen sind für das Pfarrgemeindeleben wichtig.
Der Kirchenbauverein besteht immer noch und es wurde und wird auch immer fleißig Geld gespart, das dem Kirchenzentrum zu Gute kommt. Inzwischen hat sich der Name des Vereins geändert. Da keine Kirche, heißt er jetzt Förderverein kath. Kirchenzentrum St. Josef mit Kindergarten. So hofften wir wieder mehr Mitglieder zu gewinnen, denn die älteren Mitglieder sterben leider weg.
2001 wurde, nachdem Lützelsachsen immer mehr Einwohner hatte und der Platz im Kindergarten nicht mehr ausreichte, ein vierter Gruppenraum angebaut. Dies konnte genutzt werden um eine Apsis anzubauen, die verschlossen werden kann. Für den Kirchenraum war dies eine große Aufwertung. Zeitgleich wurde die Wendeltreppe die das Unter- mit dem Obergeschoss verbunden hat entfernt und dafür die breite Treppen eingebaut, die auch, behindertengerecht, mit einem Treppenlift ausgestattet wurde.
Dieser An- und Umbau war mit viel Schmutz in allen Ecken und Ritzen verbunden. Musste doch die Betonwand und -decke aufgeschnitten werden, um das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Die Gottesdienste gingen in dieser Zeit weiter. So waren Frau Stadler und ich ständig mit Putzen beschäftigt. Kaum war es für den Gottesdienst sauber, liefen die Handwerker durch den Kirchenraum und es ging wieder von vorne los.
Die Apsis war noch nicht richtig fertig, gab es schon den ersten Wasserschaden. Um Weihnachten hatten wir sehr viel Schnee und von einer inneren Unruhe getrieben bin ich abends mit meiner Familie ins Kirchenzentrum. Als wir in den Kirchenraum kamen, sahen wir die Bescherung. Der auf dem Flachdach geschmolzene Schnee drang zwischen dem neuen und alten Dach ein und setzte die Apsis unter Wasser. Von Familie Beck holten wir Eimer und Wannen um das Wasser aufzufangen, damit es nicht in den Kirchenraum lief.
2009 ermöglichte der Förderverein die Anschaffung eines Gemäldes das die Apsis verschönern sollte. Die Künstlerin Frau Blessing-Peest malte auf diesem Triptychon Szenen aus dem Leben des heiligen Josef, dem Schutzpatron des Kirchenzentrums.
2013 gab es wieder einen Wasserschaden. Der hatte zur Folge, dass der Boden des Kirchenraumes abgeschliffen und neu geölt werden musste. Auch musste in der Sakristei, im Gruppenraum und im Flur die Wände neu verputzt, tapeziert und gestrichen werden. Es ging aber alles gut vorbei.
In den 40 Jahren konnten wir viele schöne Gottesdienste und Veranstaltungen feiern. Wir hoffen für unsere Kinder, Enkel und Urenkel, dass wir dies auch noch lange tun können und sie noch lange Freude am Kirchenzentrum St. Josef haben.
Monika Gaber
(1. Vorsitzende Förderverein kath. Kirchenzentrum St. Josef mit Kindergarten)
(1. Vorsitzende Förderverein kath. Kirchenzentrum St. Josef mit Kindergarten)

