Ansprechperson
Bischof Gilberto Gomez Gonzales in Weinheim
Bei seinem Besuch verschiedener Pfarreien der Erzdiözese Freiburg macht Bischof Gilberto Gomez Gonzales aus Peru auch eine kurze Visite in Weinheim.
In seiner Diözese Abancay befindet sich auch die Pfarrei Nuestra Señora, unsere Partnergemeinde in Peru, mit der wir seit 1989 einen intensiven Kontakt pflegen.
Anlässlich dieses Besuches feiert Bischof Gilberto zusammen mit Pfr. Johannes Balbach am Samstag, den 23. Mai um 18.00 Uhr den Vorabend Gottesdienst von Pfingsten in der Herz Jesu Kirche. Dazu ergeht herzliche Einladung.
Peru-Sonntag
Am Sonntag, 28. Juni 2026 findet wieder unser jährlicher Peru-Sonntag statt. Wir treffen uns nach dem 11.00 Uhr Gottesdienst in St. Laurentius Weinheim zum Mittagessen und anschließend zu Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten.
Sollte das Wetter den Garten nicht zulassen, essen wir im Gang. Wir freuen uns, wenn wir uns wiedersehen, deshalb herzliche Einladung an alle, die sich angesprochen fühlen.
Danke sehr für Ihre Spende für Peru
Die Minis aus St. Laurentius und Herz Jesu trafen sich unter Anleitung von Sylvia Kreis und unterstützt von Annette Keilmann zum Plätzchenbacken.
Am ersten Adventswochenende wurden die Plätzchen in den beiden Kirchen gegen Spende abgegeben. Dabei kamen EUR 514,50 für unsere Partnergemeinde in Abancay zusammen. Ein herzliches Dankeschön!
Unser Peru-Sonntag am 22.Juni 2025
11.07.2025 |
IBAN DE38 6705 0505 0063 0455 35 Sparkasse Rhein Neckar NordEin herzliches Dankeschön für diese Hilfe von der Perugruppe Weinheim.
Wie Sie alle zur Kenntnis nehmen konnten, war es uns nach langer Zeit möglich, wieder einen Peru-Sonntag zu veranstalten. Natürlich hatten wir vor Ort andere Gegebenheiten. Nachdem das Pfarrhaus seit vielen Monaten umgebaut wird und der Raum 2 dem Umbau geopfert werden musste, sah die Planung doch erheblich anders aus.
einigermaßen erträglich war und wem es immer noch zu warm war, konnte im Kreuzgang Platz nehmen. Das kulinarische Angebot war sehr reichhaltig, es reichte von Bratwurst mit Kartoffelsalat über Maultaschen bis zu Pommes frites, die Pfarrer Dauer beigesteuert hat. Ein großes Lob gebührt auch den Frauen der Peruguppe für das reichhaltige Kuchenbüffet. Darüber hinaus wäre die ganze Arbeit nicht zu stemmen gewesen ohne die vielen fleißigen Hände für Aufbau, Bedienung und Abbau. An alle, die hier nicht genannt werden können, ein ganz herzliches Dankeschön.
Über die Resonanz der Gläubigen aus unseren 3 Gemeinden haben wir uns sehr gefreut und erfreulich war entsprechend auch das Spendenergebnis, das knapp über 1000.-€ lag. Von der gesamten Perugruppe ganz herzlichen Dank dafür. Das tut unserem Konto sehr gut, zumal einige Besucher versprachen, mit einer nachträglichen Überweisung nochmals eine Schippe drauf zu legen.
Im Zuge der Umstrukturierung der Pfarreien musste auch das bisherige Peru Konto geändert werden. Deshalb möchten wir alle Gläubigen, die uns jetzt oder in Zukunft noch eine Spende zukommen lassen möchten, bitten, nur noch das hier angegebene neue Konto zu verwenden:
Empfänger: Rk. Kigem.Nordbadische Bergstrasse
Stichwort: Hilfe für Abancay/Peru
IBAN Nr. DE10 6705 0505 0063 0317 80
Stichwort: Hilfe für Abancay/Peru
IBAN Nr. DE10 6705 0505 0063 0317 80
und unbedingt den Verwendungszweck Spende entweder Peru–Abancay oder Peru-Eligio anzugeben. Falls der fehlt, geht das Geld zwar nicht verloren, aber die Perugruppe hat nichts davon.
Falls einige Gläubige evtl. einen Dauerauftrag zu Gunsten Peru bei ihrer Bank eingerichtet haben, müsste dieser bis Anfang September auf das neue Konto umgestellt werden.
Das Thema Dauerauftrag ist ein Stichwort, mit dem Sie uns sehr viel Freude bereiten können, denn damit legen Sie eine dauerhafte Unterstützung für unsere Peruhilfe fest. Wir sind aber auch mit öfteren Spenden glücklich, über die Sie selbstverständlich immer eine Spendenquittung erhalten.
Peru-Kollekte
30.09.2025
Am 4. und 5. Oktober sind wieder in Herz-Jesu und St. Laurentius unsere jährlichen Kollekten für unsere Glaubensgeschwister in Abancy. Inzwischen hat sich neben dem täglichen Mittagstisch für die Senioren auch am Sonntag das Frühstück für die Kinder, die zur Katechese kommen, etabliert.
Vor einigen Wochen hat uns Sr. Teófila einige Bilder geschickt und sich ganz herzlich bedankt. Sie schrieb:
„Vielen Dank an die Perugruppe und die Gläubigen in Weinheim. Dank Ihrer Großzügigkeit können die Kinder der Katechese Sonntag für Sonntag ihr Frühstück genießen. Viele Grüße, Gott segne Sie“ ●
Peru Sonntag
Anfang des Jahres machten mein Mann und ich, begleitet von Frau Sylvia Nell, wieder eine beeindruckende Reise nach Peru. Padre Eligio, der schon einige Male bei uns weilte, organisier- te und begleitete unsere Rundreise durch den Süden Perus. Wir verbrachten auch drei Tage bei unserer Partnergemeinde in Abancay. Mein großes Anliegen ist, dass die Kinder und Jugendlichen wieder wie vor Corona am Sonntag ein Frühstück bekommen. Außerdem sollte die Nähwerkstatt, die früher immer von jungen Müttern besucht wurde, wieder geöffnet werden. Eine Gruppe von jüngeren Gemeindemitgliedern erklärte sich bereit, die Verantwortung für die Durchführung der neuen Aufgaben zu übernehmen. Da aber auch in Peru die Preisspirale nur nach oben geht, müssen wir unsere Partnergemein- de in Zukunft mit einem etwas höheren Betrag unterstützen. Schon jetzt reicht das überwiesene Geld kaum für den Mittagstisch der Senioren, der natürlich auch weiterhin dringend unsere Unterstützung benötigt.Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, wieder einmal einen Peru-Sonntag mit einem Mittagessen zu planen. Als Termin ist Sonntag, der 22. Juni, vorgesehen, wenn das Wetter uns keinen Strich durch die Planung macht. Eine gute Unterstützung wäre es auch, wenn sich einige Familien zu einem Dauerauftrag zu Gunsten unserer Peruhilfe entschließen könnten.
Rita Kohl
12.5.25/gr
Die Senioren in Nuestra Señora, Peru, feiern Allerheiligen
In einem kurzen Textbeitrag bedankt sich Padre Juan sehr ausführlich für unsere Unterstützung der Senioren, die an Allerheiligen, wie all die Jahre zuvor, diese Teigpüppchen erhalten. Die Seniorinnen erhalten sie dabei in Form eines gewickelten Kindes, die Männer in Form eines Ritters. Das Mittagessen besteht an diesem Feiertag aus Hähnchen, Kartoffeln und anderen Beilagen. Die Kollekte am 9./10.11. in St. Laurentius und Herz Jesu ergab einen Betrag von 1206,98 Euro. Ein herzliches Dankeschön! ●
Neues aus Abancay
Lieber Armin, einen herzlichen Gruß an alle.Wir wollen Ihnen nur mitteilen, dass die Regierung für unser Department und unsere Stadt Abancay eine neue Ausgangsbeschränkung ab dem 31. Januar erklärt hat. Wenn es keine Mobilität mehr gibt, und nur ein Familienmitglied in dieser Situation einkaufen darf, ist das sehr schmerzhaft besonders für unsere älteren Menschen. Aber auch so werden wir weiterhin Nächstenliebe für unsere Senioren üben und sie wie jeden Monat am 28. mit Lebensmitteln versorgen. Wir werden das in den kommenden Monaten so weiter machen, soweit wir können und danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Gott segne Sie. Es bleibt nur die Hoffnung, dass bessere Zeiten kommen werden. Hier sind unsere Krankenhäuser zusammengebrochen, wie ich Ihnen im vorherigen Brief geschrieben habe. Viele Menschen sterben täglich wegen dieser Pandemie.Verbunden in der Hoffnung mit eurer Gemeinde, eine große virtuelle Umarmung an Sie alle.Padre Juan28.01.21/grAbancay, 22.1.2021Lieber Armin,einen herzlichen Gruß aus unserer Pfarrei Nuestra Señora an jede und jeden Einzelnen der Perugruppe. Auch wenn wir eine weltweite Pandemie erleben, hoffe ich, dass auch Sie zu Hause bleiben und gut auf sich aufpassen.Auch wir gehen durch die zweite Welle der Pandemie in unserer Stadt Abancay und erleben eine schwierigere Situation als die erste, jetzt sterben viele Menschen in unseren Krankenhäusern, ganze Familien sind mit COVID 19 infiziert, der Staat kann fast nichts mehr tun, nachts ist man sehr eingeschränkt (Ausgangssperre), Wir hoffen, dass bessere Zeiten kommen und bitten den Herrn des Lebens, uns zu beschützen.Unseren Senioren und den bedürftigen Menschen, die normalerweise zu unserem Speisesaal kommen, geben wir weiterhin wie bisher jeden Monat am 28. Tüten mit Lebensmitteln oder Grundnahrungsmitteln, wir können ja den Speisesaal wegen der Pandemie noch nicht wieder in Betrieb nehmen.Sra. Norma bekommt nur ein Trinkgeld für das Vorbereiten der Tüten, weil das nicht für jeden Tag Arbeit ist; die Vorbereitung der Tüten dauert nur maximal 3 Tage. Aus diesem Grund haben wir zwar Geld gespart, um mehr Essen kaufen zu können. Aber es ist natürlich schade, dass die Dame nicht Vollzeit arbeiten kann, weil der Speisesaal nicht in Betrieb sein darf.Was nun das Geld für die Senioren betrifft, so blieb auch dank einiger Unterstützung des peruanischen Staates und der Institution CARITAS Abancay einiges von dem gespendeten Geld übrig (siehe Abrechnung). Ich denke, dass wir mit dem Rest, den wir noch haben, weitermachen können und Sra. Vilma hat mir auch das Geld für die Katechese angeboten, die in der Pfarrei wegen der Pandemie nicht durchgeführt wurde. Unseren herzlichen Dank für alle Bemühungen, das Geld für die Ernährung unserer Senioren zu bekommen. Ich weiß, dass die Wirtschaft weltweit in einer Krise steckt, aber ich frage an, wenn wir wieder Geld benötigen, das werden wir mit der Zeit sehen, hoffentlich wird es bald besser.Lieber Armin, ich verabschiede mich von Ihnen und wünsche viel Erfolg in diesem Jahr 2021, möge Gott uns helfen. Eine virtuelle Umarmung an alle Gläubigen in der Pfarrei und an die Familien, die immer mitarbeiten. Ich werde über die Nähwerkstatt informieren und auch über die Katechese, wenn es wieder möglich ist, damit zu beginnen.Zum Schluss sende ich Ihnen den Wirtschaftsbericht über die Ausgaben des Jahres 2020, die Belege, die ich nicht senden konnte, sind in der Gemeinde archiviert.Herzliche Segenswünsche.Juan Zavala Gonzales Gemeindepfarrer. 27.01.21/gr
Danke aus Abancay
Lieber Armin und liebe Mitglieder der Perugruppe:Vielen Dank für Ihre guten Wünsche zu Weihnachten und für die großzügige Hilfe für die Senioren und Kinder der Pfarrei Unsere Liebe Frau von Guadalupe.Es war sicherlich ein sehr schwieriges Jahr. Vor fünf Tagen ist einer unserer Priester (44 Jahre alt) an Covid 19 gestorben.Wir hoffen, dass mit Gottes Hilfe alles wiederhergestellt werden kann. Die Diözese Abancay hat - wie alle anderen auch - große Anstrengungen unternommen, um Lebensmittel und medizinische Hilfe an viele Menschen zu verteilen. Die Gemeinde von Abancay war führend beim Kauf einer Sauerstoffanlage für unser regionales Krankenhaus. Es war ein Jahr mit vielen Anstrengungen in der caritativen Hilfe.Ich bin sehr dankbar für alle Hilfe. Auch für Ihre Gebete, damit wir bald aus dieser Situation herauskommen.Ihnen, Ihrer Frau und Familie und allen Familien der Perugruppe und den Pfarrern in Weinheim wünsche ich ein FROHES WEIHNACHTSFEST UND EIN JAHR 2021 VOLL GOTTES SEGEN.Mit meinem besten Segen+Gilberto Bischof Danke aus Abancay.pdf [19.1 kB]20.12.20/grHilfe für Abancay
Immer noch, einmal im Monat muss Padre Juan in Abancay, in unserer Partnergemeinde, Lebensmittel-Spenden an die bedürftigen Senioren in seiner Pfarrei verteilen. Ungefähr 90- 120 Menschen, die in normalen Zeiten zum Mittagstisch der Pfarrei gekommen wären, dürfen das nicht mehr, müssen aber, da sie über kein eignes Einkommen verfügen, mit Lebensmitteln versorgt werden. Ein Teil dieser Senioren kann zur Pfarrei kommen oder einen Angehörigen schicken, um die Beutel mit den Lebensmitteln abzuholen, der übrige Teil bekommt mit Hilfe des Pickups der Pfarrei die Lebensmittel nach Hause gebracht.Das gesamte Leben der Pfarrei ist seit Monaten zum Erliegen gekommen. Gottesdienste sind nur noch sehr eingeschränkt und mit wenigen Gläubigen möglich; alle anderen Veranstaltungen wie Gruppenstunden, Katechese usw. mussten abgesagt werden. Ab dem Abend besteht eine Ausgangsperre. Einkaufen für die Familie darf nur noch eine Person, viele Geschäfte haben geschlossen. Die Preise für Lebensmittel sind in die Höhe gegangen, so dass Padre Juan immer mehr Geld aus dem Spendentopf der Partnerschaft für seine Einkäufe ausgeben muss. Eingekauft und verteilt, in einer Menge, die für einen Monat ausreicht, werden Reis, Weizen, Hafer, Erbsen, Nudeln, Zucker, Milch und Konserven, die entsprechend haltbar sind. Dafür sind die Menschen, die vor Ort auf unsere Unterstützung angewiesen sind, sehr dankbar.Wenn Sie unsere Partnerschaft für die Pfarrei Nuestra Señora in Abancay unterstützen möchten, können Sie das mit einer Spende auf unser Konto bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord Weinheim tun: Kath. Kirchengemeinde Weinheim,IBAN DE38 6705 0505 0063 0455 35 Sparkasse Rhein Neckar NordEin herzliches Dankeschön für diese Hilfe von der Perugruppe Weinheim.
10.12.20/grHallo zusammen,vor einigen Tagen habe ich Padre Juan angeschrieben und mich dafür bedankt, dass Sra. Norma schon Anfang März mit dem Essen für die Senioren angefangen hat und dass wir beabsichtigen ihm Ende März das Geld für 2020 zu übersenden.Gestern kam dann folgende Antwort:Lieber Armin und alle Mitglieder der Partnerschaft,Eine liebevolle Begrüßung. Wir mussten den Speisesaal unserer Senioren wegen der Corona-Virus-Pandemie unterbrechen. Erst vor zwei Tagen ist unser Land für 90 Tage in den Ausnahmezustand versetzt worden. Aber die völlige Isolation beträgt zwei Wochen, in denen wir unseren Erwachsenen kein Mittagessen anbieten können. Jeder von ihnen wird nur Nahrungsmittel für sein eigenes Zuhause erhalten, so dass es keine Isolation unserer Leute geben wird. Die Straßen werden vom Militär überwacht. Wir können unsere Häuser nicht verlassen, da es sich um eine weltweite Epidemie handelt. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass diese Isolation bis zum Ende des Monats andauern wird. Eine Umarmung aus der Ferne, damit Gott uns beschützt.Juan Zavala Gonzales, Pfarrer der Pfarrei Unsere Liebe Frau von Guadalupe.Umgehend habe ich Ihn dann gefragt:Was bedeutet das für die Senioren, die bisher den Comedor besucht haben und jetzt aber nicht mehr kommen dürfen. Bekommen diese Menschen Lebensmittel für sich selbst überreicht und müssen diese selbst zubereiten. Wer teilt diese Lebensmittel aus und wo? Oder müssen die Senioren sehen, ob sie selbst für sich etwas organisieren können z.B. durch Betteln? Das wäre schlecht.Ich bin gespannt auf seine AntwortHerzliche GrüßeArmin
18.3.20/gr
Weinheim. Seit einigen Tagen weilt der im letzten Jahr neu ernannte Bischof des Bistums Abancay in Peru, Monsignore Gilberto Gomez Gonzales (Dritter von links), zu Besuch in der Erzdiözese Freiburg. Er stattete auch der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Weinheim einen Besuch ab. St. Laurentius ist seit mehr als 20 Jahren Partnergemeinde von Nuestra Señora de Guadalupe in Abancay. Nach einem Mittagessen mit Mitgliedern der Perugruppe feierte der Gast mit Gemeindemitgliedern einen Gottesdienst, bei dem er sich sehr für die Partnerschaft und für die Hilfe zur Selbsthilfe bedankte. Anschließend nahm er am Senioren-Nachmittag teil. Am frühen Abend fand bei einem kleinen Imbiss, an dem auch Pfarrer Johannes Bold und Pfarrer i.R. Werner Helmle teilnahmen, ein intensiver Gedankenaustausch statt, bei dem auch die einzelnen Hilfsprojekte in Abancay zur Sprache kamen. Bild: Rittelmann25.6.10/mg
Weinheim. Es ist gewiss nur selten der Fall, dass in der katholischen St. Laurentiuskirche spanische Kirchenlieder aus der bolivianischen Messe gesungen werden. „Lass Gloria ertönen über den Anden", „Beuge Deine Himmel, berühre die Berge" oder „Gute Neuigkeiten für die Armen" erklang es in spanischer Sprache bei dem Festgottesdienst aus Anlass des 20jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit der Gemeinde „Nuestra Senora de Guadalupe in Abancay/Peru. Diese Lieder sang der großartige Chor des Heisenberg-Gymnasiums aus der bolivianischen Messe „Pacha Mama" unter der Leitung von Juliane Oberst und begleitet von einer Instrumentalgruppe mit Flöten und Trommeln sowie von dem erfahrenen Wilfried Althammer an der Orgel. Diese eindrucksvolle musikalische Gestaltung war ein außergewöhnlicher Beitrag zu dem Festgottesdienst. Zur dieser besonderen Messfeier war Domkapitular Wolfgang Sauer als Vertreter der Diözese Freiburg eigens nach Weinheim gekommen. Pfarrer Johannes Bold und Pfarrer i.R. Helmle sowie zehn Messdiener assistierten ihm bei der feierlichen Liturgie, in deren Verlauf außer den Liedern der zahlreichen Kirchenbesucher der Chor des Heisenberggymnasiums „Zum Eingang", bei Zwischengesängen, zum Kyrie, Gloria, Nach einer Lesung und Credo und Agnus Dei aus der bolivianischen Messe sang. dem Evangelium würdigte Domkapitular Sauer die Partnerschaft der Weinheimer Gemeinde St. Laurentius als einen wichtigen Bestandteil des Partnerschaftsnetzwerks der Diözese Freiburg. Was frühere Generationen für unmöglich gehalten hätten, sei hier Wirklichkeit geworden: Hilfe in einer Partnerschaft für eine Gemeinde in Peru, die viele 1000 Kilometer von der eigenen Heimat entfernt sei. Die Partnerschaft, die schon 20 Jahre Bestand habe, vermittle der Gemeinde wertvolle Erfahrungen und Möglichkeiten, die den nächsten Generationen weitergereicht werden können. Grundlage dieser Partnerschaft sei die Solidarität als Hinwendung über die finanzielle Unterstützung hinaus. Dieses Engagement sei auch das Verdienst von Pfarrer Bold und seines Vorgängers Pfarrer i.R. Helmle. Er betonte die Bedeutung der Gemeinschaft im Gebet in unserer globalisierten Welt. Andere Partnerschaften seien längst zerbrochen, weil es bei ihnen nur um das Geld gegangen sei. Die Gläubigen müssten mit dem Herzen bei den Schwestern und Brüdern der Gemeinde in Peru sein. So entstehe eine große Glaubensgemeinschaft. Er nannte Weinheim als ein gutes Beispiel für die Partnerschaftsarbeit in der Diözese. Diese Verbundenheit habe schon 20 Jahre lang Bestand in guten und in schlechten Zeiten gehabt, sagte der Domkapitular. Auch optisch wurden diese Inhalte der kirchlichen Partnerschaft durch den Altarschmuck deutlich gemacht. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrsaal war die Partnerschaft noch Thema bei vielen Gesprächen. Dabei kamen die Einzelheiten dieser partnerschaftlichen Hilfe zur Sprache: Der Mittagstisch für bedürftige Senioren, das sonntägliche Frühstück der Kinder, die zum Gottesdienst kommen, die Unterstützung der Jugendarbeit und der Nähwerkstatt, in der junge Frauen nähen lernen. Koordiniert wird die Pflege der Partnerschaft durch eine Peru-Gruppe in der Pfarrgemeinde. h.t.WN v. 11.11.09mg/19.11.09Neuer Bischof in Abancay Zum 20. Juni 2009 hat Papst Benedikt der XVI. Monsignore Gilberto Gómez González zum neuen Bischof von Abancay ernannt. Am Pfingstmontag 2007 hatte er unserer Pfarrei einen kurzen Besuch abgestattet und mit uns den Gottesdienst gefeiert. Anschließend ließ er sich in ausführlichen Gesprächen über die Aktivitäten unserer Gemeinde mit der Pfarrei Nuestra Señora in Abancay informieren. Mit seinem Amtsantritt löst er den bisherigen Bischof Monsignore Isidro ab. Wir wünschen Mons. Gómez González ein segensreiches Wirken in seinem neuen Amt.Die Peru-Gruppe der Gemeinde informiert : Der Erlös des Kuchenverkaufs am Sonntag, 26. April 2009 zugunsten unserer Partnergemeinde in Abancay/Peru ergab die großartige Summe von 500 Euro! Vielen Dank den Müttern unseres Kindergartens St. Laurentius, die diese tolle Idee hatten und auch tatkräftig umsetzten. Sie gaben am Abschiedsabend des Perukreises die Spende an Pater Romero, der sie für dringende Anschaffungen für Kinder seiner Gemeinde verwendet.
Ein herzliches Dankeschön
Die Perugruppe möchte sich bei all denen, die durch Spenden, durch den Kauf von Weihnachtsgebäck am 1. Adventssonntag und durch den Kauf von Waffeln am Stand der Eltern der Kita am Weihnachtsmarkt zur Hilfe für unsere Partnergemeinde in Abancay beigetragen haben, recht herzlich bedanken. Der Verkauf des Weihnachtsgebäcks erbrachte Einnahmen in Höhe von 727.- €, der Waffelverkauf hatte ein Ergebnis von 550 €. Ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern der Weihnachtsbäckerei und den Eltern der Kita für den Einsatz beim Waffelbacken am Weihnachtsmarkt. ●Peru-Partnerschaft
Am 28. und 29. September 19 wurden in St. Laurentius und Herz Jesu wieder Bausteine für unsere Partnergemeinde in Abancay angeboten. Für das gute Ergebnis von 766,60 € möchte sichdie Perugruppe im Namen unserer Geschwister in der Pfarrei Nuestra Señora ganz herzlich bedanken. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass am letzten Sonntag dieses Kirchenjahres, am Christkönigsfest, am 24. November wieder die Perukollekte stattfindet. ●Peru-Partnerschaft
Am 15. und 16. September wurden in St. Laurentius und Herz Jesu wieder Bausteine für unsere Partnergemeinde in Abancay angeboten. Für das gute Ergebnis 615, 58 € möchte sich die Perugruppe zum Geldbetrag im Namen unserer Geschwister in der Pfarrei Nuestra Señora ganz herzlich bedanken. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass am letzten Sonntag dieses Kirchenjahres, am Christkönigsfest, am 25. November wieder die Perukollekte stattfindet. ●Taufgeschenke
Eine nachahmenswerte Idee hatte eine Tauffamilie aus unserer Pfarrei. Statt der herkömmlichen Geschenke von Freunden und Verwandten zur Taufe ihrer Tochter bat die Familie um eine Spende zu Gunsten unserer Partnergemeinde. Dabei ging eine Summe von 525 € auf dem Perukonto ein. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott an die Familie und an die Spender für diese tolle Idee. ●Pfarrer Kast Bilder einer AusstellungJosef Kast gestaltete mit seinen Aquarellen und Acrylbildern eine Ausstellung im Kreuzgang des Pfarrhauses. Das Besondere: Pfarrer Kast machte diese Bilder der Partnerschaft mit der Pfarrei Nuestra Señora in Abancay zum Geschenk. Besucher dieser Ausstellung konnten eines der Exponate gegen eine Spende für Projekte in Abancay entgegennehmen. Das Erfreuliche dieser Aktion: Viele Bilder wechselten den Besitzer, die Spenden flossen reichlich, so dass am Ende der Ausstellung der Betrag von 2.291 € dem Perukonto gutgeschrieben werden konnte. Die Perugruppe möchte sich auch auf diesem Wege ganz herzlich bei Pfarrer Kast, aber auch bei den zahlreichen Spendern, bedanken. ●Ein herzliches Dankeschön
Die Perugruppe möchte sich bei all denen, die durch den Kauf von Weihnachtsgebäck am 1. Adventssonntag und durch den Kauf von Waffeln am Stand der Eltern der Kita am Weihnachtsmarkt zur Hilfe für unsere Part- nergemeinde in Abancay beigetragen haben, recht herzlich bedanken. Der Verkauf des Weihnachtsgebäcks erbrachte Einnahmen in Höhe von 787.- €, der Waffelverkauf hatte ein Ergebnis von 451.-€. Auch allen fleißigen Helfern der Weihnachtsbäckerei und den Eltern der Kita und deren Kindern für den Einsatz beim Waffelbacken am Weihnachtsmarkt noch einmal ein herzliches Dankeschön. ●Kuchenverkauf für einen guten Zweck
Am Sonntag, den 19. April verkauften die Eltern der Kindertagesstätte von St. Laurentius nach dem Gottesdienst selbst gebackenen Kuchen für die Partnergemeinde Nuestra Señora in Abancay. Die Mitglieder der Perugruppe bedanken sich sehr herzlich für das Engagement zu Gunsten unserer Partnergemeinde. Das Ergebnis war hervorragend und betrug 418,50 €. Ein besonderes Dankeschön gilt den Verkäuferinnen und Verkäufern, die auch noch am Marktplatz Einnahmen mit ihrem Stand verbuchen konnten. ●Peru-Sonntag in St. Laurentius
Am 26.April fand wieder der Peru-Sonntag statt, den die Perugruppe von St. Laurentius veranstaltet, um die Partnergemeinde Nuestra Señora in Abancay zu unterstützen. Nach dem Gottesdienst trafen sich interessierte Gemeindemitglieder und Förderer zum Mittagessen im Pfarrsaal. Hier konnte Herr Kessler neben all den Anwesenden auch zwei Schwestern, die im Kloster der Dominikanerinnen in Abancay beheimatet sind und zurzeit im Mutterhaus in Speyer arbeiten, herzlich begrüßen und sich gleichzeitig bei den Helfern und Spendern des heutigen Tages bedanken. Einige der Anwesenden nutzten die Gelegenheit, mit den Schwestern ins Gespräch zu kommen. Nach dem Mittagessen gab es Kaffee und von Gemeindemitgliedern gestifteten Kuchen. Anschließend berichteten Rita und Richard Kohl an Hand von Lichtbildern von ihrem Besuch im Oktober 2014 in unserer Partnergemeinde in Abancay. Dabei wurde wieder einmal deutlich wie notwendig unsere Hilfe vor Ort nach wie vor ist, zur Unterstüt- zung des sonntäglichen Frühstücks für die Kinder, für den Mittagstisch der Senioren und bei der Finan- zierung der Nähwerkstatt, die jungen Müttern die Möglichkeit gibt, nähen zu lernen oder auch eigene Näharbeiten durchzuführen. Ein besonderes und sehr erfreuliches Ereignis war, dass Herr Kessler zwei neue Mitlieder der Perugruppe vorstellen konnte: Frau Anne Ebert (rechts) und Frau Stephanie Eslami (links) haben sich der Perugruppe angeschlossen und konnten die Arbeit dieses Tages bereits tatkräftig unterstützen.Das finanzielle Ergebnis des Peru-Sonntags war sehr erfreulich. .Zusammen mit der Kollekte im Gottesdienst erbrachten das Essen und zusätzliche Spenden die Summe von etwas mehr als 1900.-€. Dafür sei hier nochmals allen, die zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben, herzlich auch im Namen unserer Partnergemeinde gedankt. ●Besuch in der Partnergemeinde in Abancay (Nov. 2014)
Die Partnerschaft zwischen der Pfarrei St. Laurentius und der Gemeinde Nuestra Señora in Abancay, Peru, ist auch nach mehr als 25 Jahren lebendig. Im November 2014 besuchte Rita Kohl aus der Perugruppe in Weinheim gemeinsam mit Ihrem Mann Richard Kohl die Partnergemeinde. Zuvor unternahmen sie eine sehr interessante und beeindruckende Reise durch Nordperu mit Besichtigungen von Ausgrabungen und Museen präinkaischer Kulturen. Grund und Ziel der Reise war auch der Besuch der Partnergemeinde in Abancay, von dem Rita Kohl berichtet. Padre Mario, Pfarrer der Gemeinde in Abancay, holte uns in Cusco ab. Die Fahrt nach Abancay war sehr beschwerlich und fast abenteuerlich. Teilweise durch ein ausgetrocknetes Flussbett fahren zu müssen war eine große Herausforderung. Dies war bedingt durch die häufigen Überschwemmungen in der Regenzeit, so dass das Straßenniveau jetzt angehoben werden muss. Die beschwerliche Autofahrt war vergessen, als wir in Abancay ankamen. Der Empfang durch Mitglieder der Perugruppe war sehr herzlich und Ausdruck großer Freude. Die Männer und Frauen gaben vor allem mir das Gefühl, wieder “zuhause“ angekommen zu sein und so fühlten wir uns auch. Die Tage unseres Aufenthalts waren ausgefüllt durch Besuche und Einladungen. Das schönste Erlebnis für mich war jedoch, viele der alten und armen Leute wieder zu sehen, die wir bereits vor drei Jahren angetroffen hatten. Die verhärmten, aber strahlenden Gesichter sind unvergesslich. Ihre Dankbarkeit für unseren Besuch und vor allem für die langjährige partnerschaftliche Unterstützung drückten sie immer durch kräftige Umarmungen aus. An fünf Tagen der Woche nehmen sie zum Teil stundenlange und beschwerliche Wege auf sich, um ein warmes Essen zu bekommen, das Norma von der Partnergemeinde, die selbst in Armut lebt, mit großem Aufwand zubereitet. Ein weiteres, durch Spenden der Perugruppe finanziertes Projekt, ist das sonntägliche Frühstück für die Kinder, deren häusliche Familienverhältnisse sehr schwierig sind. Auch sie zeigten sich sehr froh und dankbar. Sehr erfreut waren wir, dass die von der Perugruppe finanzierte Nähwerkstatt wieder ihre Arbeit aufgenommen hat. Mit dem Geld der Partnergemeinde in Weinheim hat Padre Mario fünf neue Nähmaschinen gekauft. Somit können junge Mädchen fachkundig im Zuschneiden und Nähen unterrichtet werden. Sie werden somit in der Lage sein, in absehbarer Zeit unterschiedliche Bekleidungsstücke zu nähen und zu verkaufen. Der Aufenthalt in Abancay hat mich sehr zufrieden gestimmt, da ich feststellen konnte, dass die Arbeit im Sinne der Perugruppe in Weinheim weitergeführt wird. Die oft gehörten Worte:“no me olvides – vergiss mich nicht“ habe ich von Peru mitgenommen und will sie mit unserer Partnergruppe weiterhin umsetzen. Rita KohlHier einige BilderEin Abend der Begegnung
mit Freunden aus Abancay Die Pfarrei St. Laurentius in Weinheim hatte in der Woche vom 13.5. bis 19.5. 2014, anlässlich des hundertjährigen Weihejubiläums der Kirche, Besuch von Freunden der Partner-Pfarrei Nuestra Señora in Abancay ( Peru), mit der seit 25 Jahren ein intensiver Kontakt besteht. Aus diesem Grund veranstaltete die Perugruppe am Freitag, den 16. 5. 2014 um 19.00 Uhr, im Pfarrhaus von St. Laurentius, einen Abend der Pfarrgemeinde. Hier bestand die Gelegenheit, Padre Mario Santi, den Pfarrer der Gemeinde, Sra. Vilma und Sra. Norma, die wichtige Funktionen im sozialen Netz der Pfarrei erfüllen, persönlich kennen zu lernen und mit ihnen über ihre Arbeit in der Pfarrei ins Gespräch zu kommen.Das wunderbare Wetter lockte zu einem kleinen Stehempfang im neu gestalteten Pfarrgarten von St. Laurentius, bei dem man die drei Freunde aus Peru begrüßen konnte. Gerne waren sie der Einladung gefolgt, um die seit 25 Jahren bestehenden Kontakte zu intensivieren. Natürlich war auch während des Aufenthaltes ein ansprechendes Besuchsprogramm vorgesehen, wobei Heidelberg und Speyer im Mittelpunkt standen. Wichtig waren aber auch intensive Gespräche zur Situation vor Ort.Nach ersten Kontakten im Pfarrgarten konnte die Begegnung im Pfarrsaal erweitert werden. Zunächst erzählte Padre Mario von seiner Arbeit in der Pfarrei, die er seit zwei Jahren betreut, wobei er sehr schnell auf die soziale Situation vor Ort zu sprechen kam, die sich, wie er betonte, durch die terroristische Bedrohung vor einigen Jahrzenten ergeben hat und sich bis heute nur unwesentlich verbessert hat. Auch Sra. Vilma, die sich um das Frühstück für die vielen Kinder kümmert, die sonntags zur Katechese kommen, wie auch Sra Norma, die montags bis freitags für bedürftige Senioren einen einfachen Mittagstisch anbietet, und die beide seit mehr als 20 Jahren in der Pfarrei tätig sind, wiesen immer wieder auf das Anliegen der Hilfe hin, eine Notwendigkeit, wenn man weiß, dass zum Frühstück ca. 120 Kinder kommen, und beim Mittagstisch ebenfalls ca. 120 Senioren ein Essen erwarten. Da die sozialen Hilfssysteme in Peru nur unzureichend funktionieren, versteht man, dass die Pfarrei für die Unterstützung von St. Laurentius sehr dankbar ist. Dabei wissen die Spender hier in Weinheim, dass kein Euro für Verwaltungsaufgaben verloren geht. Lebhafte Gespräche schlossen sich an die beindruckenden Darstellungen der Gäste an, bis man, begleitet von Pfarrer Bold auf der Gitarre, den Abend mit einem spanischen Lied ausklingen ließ.25 Jahre Peru-Partnerschaft
„Achtsames Hören auf den anderen“, so beschrieb Domkapitular Dr. Peter Birkhofer die Entwicklung der Partnerschaft zwischen den Pfarreien St. Laurentius und Nuestra Senora in Abancay (Peru) , die vor 25 Jahren begann, in seiner Predigt beim Festgottesdienst anlässlich des silbernen Jubiläums der Partnerschaft in der St. Laurentiuskirche. „Mit der Gründung der Partnerschaft im Jahre 1989 zusammen mit dem früheren Dekan Werner Helmle habe dieses Hören auf den anderen begonnen. Der Wunsch beider Gemeinden nach der Partnerschaft zeuge von abgrundtiefem Vertrauen, das auf der Hoffnung auf Solidarität und auf Kommunikation aufbaue“, so Verena Müller-Rohde in ihrem Artikel in den Weinheimer Nachrichten. Vertieft wurde die Partnerschaft durch gegenseitige Besuche. Viele Projekte konnten durch das partnerschaftliche Miteinander und die beständige Arbeit der Peru-Gruppe mit ihrem Sprecher Armin Keßler in den 25 Jahren realisiert werden. Vieles stünde noch an und die Mitglieder der Peru-Gruppe merken, dass auch sie in die Jahre gekommen sind und die Fackel der Begeisterung für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Einen Welt gerne weitergeben würden. Deswegen sind alle, denen die weltkirchliche Perspektive und die Möglichkeit konkret und direkt helfen zu können, herzlich eingeladen mitzutun. An den Gottesdienst, der vom FamilienMusikProjektunter Leitung von Barbara Ofstad erfrischend mitgestaltet wurde, schloss sich das Solidaritätsessen an, das einige alte und neue PartnerschaftlerInnen an die Tische lockte.Der Perugruppe gilt ein herzliches Dankeschön für die wertvolle Arbeit der letzten 25 Jahre. ●Peru Sonntag
Am Sonntag, den 16. März 2014 kann die Pfarrgemeinde von St. Laurentius 25 Jahre Partnerschaft mit der Gemeinde Nuestra Señora de Guadalupe in Abancay begehen. Aus diesem Anlass kommt Herr Domkapitular Dr. Peter Birkhofer, der Leiter des Referates Weltkirche in Freiburg, nach Weinheim, um um 11.00 Uhr in der St. Laurentiuskirche mit der Pfarrgemeinde einen Festgottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst wird vom „Familien-Musik-Projekt“ mit einigen Liedern unterstützt. Im Anschluss an diesen Gottesdienst lädt die Perugruppe wieder zum Solidaritätsessen für die Partnergemeinde in Abancay/Peru ein. Ab 12.00 Uhr gibt es im Pfarrsaal von St. Laurentius, Rote Turmstr. 1 leckeren Gemüseeintopf mit Würstchen und für die kleinen Gäste Nudeln mit einer Tomatensauce oder Tomaten-Hackfleischsauce. Danach bietet die Perugruppe selbst gebackenen Kuchen und Kaffee an. Gäste sind herzlich willkommen.Peru-Gruppe
Am Sonntag, den 7.7.2013 konnte die Pfarrgemeinde von St. Laurentius mit großer Freude das Diamantene Priesterjubiläum ihres ehemaligen Pfarrers und Dekans Werner Helmle nachfeiern, der seit einigen Jahren jeweils ein halbes Jahr in seiner Wahlheimat Abancay / Peru lebt. Diese Feier fiel zusammen mit dem Bausteinverkauf der Peru-Gruppe für die Partnergemeinde Nuestra Señora in Abancay. Für das hervorragende Ergebnis von 813,40 € möchte sich die Peru-Gruppe bei allen großherzigen Spendern auch im Namen der Geschwister in Abancay, die diese Hilfe gut brauchen können, recht herzlich bedanken.Peru-Sonntag
Am Sonntag, den 3. März feierten wir in St. Laurentius unseren Peru-Sonntag zu Gunsten unserer Partnergemeinde Nuestra Señora in Abancay. Ende Januar bekamen wir von Sra. Vilma neue Bilder geschickt vom Frühstück der Kinder nach der Katechese am Sonntagvormittag. In den letzten Monaten gab es in Abancay zwei Anlässe zum Feiern. Einmal das Fest Allerheiligen, an dem die Kinder zur ihrem Kakao gebackene Teigfiguren in Form einer Puppe oder eines Ritters bekamen, und das Jahresabschlussfest der Katechese am 3. Adventssonntag, bei dem die Kinder ein Krippenspiel aufführten und zu Kakao und Brötchen noch kleine Weihnachtsgeschenke erhielten.Sra. Vilma teilte uns auch noch mit, dass es auf Grund von starken Preissteigerungen in Peru immer schwieriger wird, die Lebensmittel für das Frühstück für 200-300 Kinder zu bezahlen. Deshalb waren die Einkünfte dieses Sonntags auch speziell zur Unterstützung dieses Projektes gedacht. Für die vielen großzügigen Spenden möchte sich die Perugruppe deshalb recht herzlich bedanken.Mehr als 1.000 Euro für Abancay
Die Perugruppe von St. Laurentius hat in den vergangenen Wochen zwei Aktionen für ihre Partnergemeinde in Abancay durchgeführt. Eine großherzige Spenderin hatte der Perugruppe 159 Gläser selbst eingekochter Gourmet-Marmelade zum Verkauf überlassen. Am Peru-Sonntag und auch noch danach fand das Angebot reißenden Absatz, so dass 327 Euro dem Peru-Konto gutgeschrieben werden konnten. Beim Plätzchenverkauf vor und nach dem Gottesdienst am 2. Dezember zugunsten unserer Partnergemeinde kamen 333,45 Euro zusammen.Danke an die Bäckerinnen und alle, die mit dem Kauf von Marmelade und Weihnachtsgebäck diese guten Ergebnisse möglich gemacht haben! Der Kindergarten St. Laurentius verkaufte in der Fußgängerzone am zweiten Adventswochenende Waffeln, dabei kamen 541,33 Euro zusammen – auch dieses Geld kommt Abancay zugute.Partnerschaft Weinheim – Abancay
In einem Brief vom 10.8.2012 schickte Padre Mario, der Pfarrer unserer Partnergemeinde Nuestra Señora in Abancay/Peru unserer Pfarrgemeinde zum Patrozinium unserer St. Laurentius-Kirche Glück– und Segenswünsche und teilte uns mit, dass der Bischof von Abancay, Mons. Gilberto, in der Kirche von Nuestra Señora am Sonntag, den 12.8. für unsere Pfarrgemeinde einen Dankgottesdienst feiern wird.Neues aus Abancay
Im März dieses Jahres hat Bischof Gilberto Gomez für unsere Partner-Pfarrei Nuestra Señora von Guadalupe einen neuen Pfarrer ernannt, nämlich Padre Mario Santi, nachdem Padre Darcy die Pfarrei verlassen hat und Padre Ramiro für einige Wochen seine Vertretung übernommen hatte. Padre Mario hat sofort begonnen, die Pfarrei-Arbeit neu zu beleben. Er hat einen Pfarrgemeinderat gebildet und hat der Partnerschaftsarbeit neue Impulse gegeben, so dass das sonntägliche Frühstück für die Kinder, die zur Katechese kommen, wieder aufgenommen werden kann, der Mittagstisch für die Senioren wieder läuft, die Nähwerkstatt für junge Mütter wieder geöffnet werden kann und die Jugendarbeit wieder Unterstützung erfährt. All dies mit der großzügigen Unterstützung durch unsere Gemeinde hier in Weinheim. Am 13. Mai (2012) feierte die Gemeinde in Abancay 25 Jahre Pfarreigründung und Weihe der Kirche.Dazu schrieb uns Padre Ramiro: „Mit dem Pfarrgemeinderat haben wir für das Fest eine Novene mit Rosenkranzgebet und hl. Messe vorbereitet. Wir haben die zur Pfarrei gehörenden Institutionen eingeladen. Gott sei Dank hat fast die ganze Bevölkerung teilgenommen. Die Gruppen der Pfarrei hatten den Auftrag einzuladen, die Zeremonien vorzubereiten und die liturgischen Akte zu begleiten. Am Samstagabend (12.Mai) fand eine Vespermesse statt, danach ein Festakt zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe. Daran nahmen mit Gesängen und Tänzen die verschiedenen Gruppen der Pfarrei sowie einige Gäste der Stadt teil. Beendet wurden die Feierlichkeiten durch ein Feuerwerk und Kanonenschläge um Mitternacht. Zwei Tage vorher war die Einweihung der Fußgängerbrücke gegenüber der Pfarrei, die die Stadtverwaltung von Abancay bauen ließ. Das war ein ausgezeichneter Platz von wo die Menge die Feierlichkeiten in der Nacht sehen und begleiten konnte. Am 13. Mai, war das eigentliche Datum unseres Jubiläums. Die Festmesse fand um 9.30 Uhr statt und ihr stand unser Bischof Mons. Gilberto Gomez vor. Mit ihm zelebrierten Padre Miguel Pedrós, der erste Pfarrer der Pfarrei, und meine Person. In der Predigt erinnerte Mons. Gilberto daran, warum wir am 2. Sonntag im Mai feiern und nicht am 12. Dezember, dem eigentlichen Fest der Jungfrau von Guadalupe in ganz Amerika. Der Grund ist, dass man das Gotteshaus1987 fertig gebaut hatte und es am 2. Sonntag im Mai feierlich der Jungfrau von Guadalupe weihte. Am Ende der Messe führte man mit dem Bild der Jungfrau von Guadalupe eine Prozession durch die Hauptstraßen des Stadtteils Las Amerikas durch. Wir begleiteten singend und den Rosenkranz betend unsere Mutter, die Jungfrau, während des ganzen Umzugs. Wir beendeten die Prozession an der Kirchentüre mit dem Segen der heiligsten Jungfrau. Danach haben wir die Priester und einige Mitglieder der Pastoral zu einem brüderlichen Essen in den Pfarrsaal eingeladen. Empfangt herzliche Grüße von den Gläubigen der Pfarrei und auch von den Jugendgruppen. Ich füge einige Fotos von diesem Tag an.“Padre MarioEhrenurkunde der Erzdiözese für Christa und Armin Keßler
Zwanzig Jahre lang haben die Frauen Weihnachtskarten für die Menschen hier und in Abancay hergestellt. Den treibenden Kräften in dieser Partnerschaft konnte Pfarrer Bold für die Erzdiözese eine Ehrenurkunde überreichen: „Frau Christa und Herr Armin Keßler haben sich durch ihr hohes Engagement im Rahmen der Partnerschaft mit Nuestra Senora de Guadelupe, Abancay, Peru in herausragender Weise verdient gemacht." Denn das Licht der Welt braucht helfende Hände und diese Hände tragen es weiter: „Gott wird wenden Not und Leid. Er wird die Getreuen trösten, und zum Mahl der Seligkeit ziehen die vom Herrn Erlösten. - Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil."Pfr. Bold mit Christa und Armin Keßler
20 Jahre Weihnachtskarten
für unsere Partnergemeinde Nuestra Seňora de Guadalupe in Abancay 20 Jahre wurde in den Wochen des September, Oktober und November gestickt, geschnitten, geklebt, gebohrt und gefaltet. Wir, eine Gruppe von Frauen, trafen uns in dieser Zeit montags von 15 bis 17 Uhr. Es war für uns alle eine wunderschöne Zeit, eine Zeit der Arbeit, in der wir auch viel erzählt und gelacht haben. Das hat uns sehr verbunden und viele hatten das Gefühl, hier bin ich aufgenommen, hier fühle ich mich geborgen.Wir möchten uns nach 20 Jahren bei all denjenigen aus unseren Pfarreien St. Laurentius und Herz Jesu, die unser Anliegen mitgetragen und unterstützt haben, für den Kauf der Weihnachtskarten auch im Namen unserer Partnergemeinde in Abancay bedanken. Wir konnten mit dem Erlös vielen Kindern und älteren Menschen in Peru helfen, ihren Hunger zu stillen.Im Namen aller Bastelfrauen Christa und Armin KesslerBesuch vom Bischof aus Abancay (WN v. 25.6.10)
Weinheim. Seit einigen Tagen weilt der im letzten Jahr neu ernannte Bischof des Bistums Abancay in Peru, Monsignore Gilberto Gomez Gonzales (Dritter von links), zu Besuch in der Erzdiözese Freiburg. Er stattete auch der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Weinheim einen Besuch ab. St. Laurentius ist seit mehr als 20 Jahren Partnergemeinde von Nuestra Señora de Guadalupe in Abancay. Nach einem Mittagessen mit Mitgliedern der Perugruppe feierte der Gast mit Gemeindemitgliedern einen Gottesdienst, bei dem er sich sehr für die Partnerschaft und für die Hilfe zur Selbsthilfe bedankte. Anschließend nahm er am Senioren-Nachmittag teil. Am frühen Abend fand bei einem kleinen Imbiss, an dem auch Pfarrer Johannes Bold und Pfarrer i.R. Werner Helmle teilnahmen, ein intensiver Gedankenaustausch statt, bei dem auch die einzelnen Hilfsprojekte in Abancay zur Sprache kamen. Bild: Rittelmann25.6.10/mg Festgottesdienst in St. Laurentius zum 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum / Messe für die Gemeinde „Nuestra Senora de Guadalupe“ im peruanischen Abancay WN v. 11.11.2009
Solidarität ist für alle die Basis
| Domkapitular Wolfgang Sauer (Dritter von links) nahm als Vertreter der Diözese Freiburg an dem Festgottesdienst teil. Er würdigte die Weinheimer Gemeinde St. Laurentius als einen wichtigen Bestandteil des Partnerschaftsnetzwerks der Diözese. Bild: Arnold |
20 Jahre Partnerschaft
Besuch aus AbancayDie Pfarrgemeinde St. Laurentius in Weinheim feiert dieses Jahr 20 Jahre Partnerschaft mit der Pfarrei Nuestra Señora de Guadalupe in Abancay in Peru. Aus diesem Anlass befand sich Padre Ramiro Juro Garcia zu einem längeren Besuch in der Pfarrgemeinde St. Laurentius. Dabei lernte er die verschiedenen Gruppierungen in der Gemeinde kennen.Bei einem Besuch in der Kindertagesstätte St. Laurentius beeindruckte ihn die reichhaltige Ausstattung und die Gruppengröße, die sich doch sehr von den Gegebenheiten in Peru unterscheiden. Spontan entschieden sich einige Mütter der Kindertagesstätte, durch einen Kuchenverkauf am Sonntag nach dem Gottesdienst, die Kasse für das Frühstück der Kinder in Abancay aufzubessern. Mit der Gruppe der Firmanden, die aus St. Laurentius, Herz Jesu und St. Marien kommen, konnte er über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Vorbereitung zur Firmung zwischen Abancay und Weinheim sprechen. Bei den Senioren hatte er Gelegenheit einen Seniorennachmittag mitzumachen. Bei einem Abend der Pfarrfamilie berichtete er ausführlich an Hand von Bildern von seiner Arbeit mit verschiedenen Gruppierungen in der Pfarrgemeinde. Woher kommt das Geld für die Unterstützung in Abancay? Eine Gruppe der Frauengemeinschaft kfd zeigte ihm, mit wie viel Sorgfalt jedes Jahr ab September die gestickten Weihnachtskarten in aufwändiger Handarbeit entstehen. Ihr Verkauf erbringt einen großen Teil des Unterstützungsbeitrages. Im vergangenen Jahr wurden ca. 2600 Karten hergestellt und verkauft. Wie Padre Ramiro weiter erfuhr, wird die Perugruppe stark unterstützt von privaten Spendern, die die Bedeutung der verschiedenen Vorhaben in Abancay erkannt haben. Sie nehmen Geburtstage und andere Familienfeste zum Anlass, Spenden zu überweisen. Zusätzlich veranstaltet die Perugruppe im Jahr 2 Peru-Sonntage für die Pfarrgemeinde, bei der diese zu einem Mittagessen und Kaffee und selbst gebackenem Kuchen eingeladen wird. Der Erlös dieser beiden Tage geht ebenfalls in die Perukasse. Wie sieht nun die konkrete Hilfe vor Ort aus? Regelmäßige Unterstützung erfahren in Abancay die Kinder, die sonntags zur Katechese und zum Gottesdienst kommen und danach ein Frühstück mit Kakao und Brötchen bekommen. Ein täglicher Mittagstisch von montags bis samstags für Senioren, die sonst keinerlei Unterstützung bekommen und die dringende auf diese Hilfe angewiesen sind, wird ebenfalls von St. Laurentius finanziert. Eine dritte Gruppe, die Unterstützung benötigt, sind Jugendliche, denen durch diese Hilfe eine gezielte Jugendarbeit mit verschiedenen Weiterbildungen ermöglicht wird, die sich aber auch wieder selbst in Hilfsprojekte wie Körperpflege und Alphabetisierungskurse von Senioren einbringen. Darüber hinaus bemüht sich der Pfarrer in unserer Partnergemeinde, in konkreten Notlagen den einzelnen Familien Hilfe zu gewähren. Alle Hilfsprojekte in Abancay werden dort von Menschen getragen, denen es ein persönliches Anliegen ist zu helfen; Verwaltungskosten fallen in keinem Fall an. Jeder gespendete Euro geht ohne Abzüge direkt zu den Hilfsprojekten in Abancay. Wer helfen möchte, kann eine Spende auf das Konto 63045535 der Pfarrei St. Laurentius bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord, BLZ 67050505 überweisen. Weitere Informationen kann man bei Fam. Kessler Tel.: 65414 bekommen.08.05.09/mgBrief von Padre Darcy Abancay im AugustLieber Pfarrfamilie Einen herzlichen Gruß von der Gemeinde, die euch so nahe ist, und Grüße von uns Priestern, die wir in dieser Gemeinde arbeiten. Viele Grüße an die Priester in euerer Pfarrei, an alle Geschwister der Perugruppe und an alle Angehörigen der Pfarrei. In diesem Jahr feiern wir mehrere Dinge in unserer Diözese. Wie Sie sicher wissen, ist das zunächst das 50jährige Bestehen unserer Diözese. Der eigentliche Festtag war der 29. April, aber es gab viele Aktivitäten um dieses Datum herum, obwohl es noch das ganze Jahr über Festlichkeiten zu diesem Jubiläum gibt. Zu diesem Festtag kamen viele Bischöfe und Priester in die Diözese. Am Vorabend der Heiligen Messe gab es die Vorführung eines Dokumentarfilms und schließlich noch künstlerische Darbietungen der verschiedenen Pfarreien. Am eigentlichen Feiertag ehrte auch die staatliche Verwaltung die Diözese in der Person von Mons. Isidro. Das setzte sich fort mit einer Prozession der Schutzheiligen von der Kathedrale zum Kleinen Seminar wo man die feierliche Eucharistiefeier mit vielen Bischöfen und Priestern zelebrierte. Es war sehr schön, die verschiedenen Delegationen zu sehen, die sich eingefunden hatten, um ihre Pfarreien zu präsentieren. Am Sonntag, den 20. Juli feierte Mons. Isidro den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe. Man feierte zusammen mit den Priestern und den Gläubigen. Geplant waren eine hl. Messe, ein Mittagessen, eine kleine Dokumentation und künstlerische Darbietungen. Für die Pfarrei entwickeln sich die Dinge Gott sei Dank gut, auch wenn es einige Probleme gibt. Die Nähwerkstatt, die mit euerer Hilfe nicht nur einige Frauen unterrichtet, stellt auch Gewänder für die Ministranten der Pfarrei her, wir haben Stoff gekauft und sie kümmern sich um die Herstellung. Frau Leonor, die zusammen mit Frau Victoria die Nähwerkstatt leitet, war in diesen Tagen krank, aber Gott sei Dank geht es ihr besser und sie kann wieder bei der Näharbeit mithelfen. Jeden Sonntag arbeiten, wie gewohnt, in der Katechese Jugendliche aus zwei Gruppen: „Boten des Friedens" und „Christus Leben". Frau Vilma und eine Hilfskraft bereiten das sonntägliche Frühstück vor. An manchen Sonntagen kommen viele Kinder, an anderen wieder weniger. Auf alle Fälle ermutigen wir die Katechisten, möglichst viele Kinder einzuladen. Der Mittagstisch für die Älteren läuft weiter, es sind ungefähr 70 Teilnehmer, die sich von Montag bis Freitag einfinden. Señora Norma gibt ihnen viel Liebe, sie behandelt sie gut und sie erwidern diese Zuwendung. Einigen Älteren gefällt es, bei der Zubereitung der Nahrungsmittel zu helfen, denn so fühlen sie sich nützlich. (Senioren bei der Arbeit) Speziell beim Mittagstisch haben wir Probleme, verursacht durch den gefallenen Wechselkurs des Dollars und das passt uns gar nicht; gleichzeitig ist der Preis für Lebensmittel gestiegen, in einigen Fällen hat er sich fast verdoppelt. Wegen dieses Preisanstiegs hat die Provinzregierung von Abancay, die sonst mit dem Mittagstisch durch die Spende von Lebensmitteln zusammengearbeitet hat, ihren Beitrag gestoppt, sie sagt bis auf Widerruf. Gut, das verkompliziert die Dinge, aber es muss ja weitergehen, weil die, die wenig haben, diejenigen sind, die mehr leiden und unsere Alten leiden besonders. Die Arbeit mit unseren Jugendlichen geht weiter, viele unserer Gruppen sind Jugendliche, für sie haben wir einige Arbeitsmaterialien gekauft, wie z.B. audiovisuelle Medien, die uns zur Schulung dienen bei den Tagungen, die sie veranstalten, oder bei Gruppenarbeiten. Zusammen mit den Jugendlichen reparieren oder verschönern wir etwas in unserer Pfarrei oder in einer anderen Kirche der Pfarrei. (Jugendliche streichen eine Kapelle + Jugendliche bei der Arbeit )Klar, zu all dem muss man einige sportliche Aktivitäten hinzuzählen, Besuche bei anderen Gemeinden zusammen mit den Jugendlichen und eine größere Wanderung. (Ausflug + Wallfahrt ) Hier sind die Feste der Jungfrau vom Carmel und vom Apostel Santiago sehr beliebt; darum haben wir, P. Ramiro und ich, an diesen Tagen die Gemeinden unserer Pfarrei besucht, weil ein großer Teil von ihnen diese religiösen Feste feiert. Bei diesen Besuchen mussten wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass das Dach einer Kapelle in einer Gemeinde heruntergerutscht war, es wurde nur noch durch einige Pfosten gehalten. Der Festtag des hl Laurentius nähert sich, deshalb für Sie alle herzliche Glückwünsche, wir werden an Sie denken und für Sie beten. Wir werden die erste hl. Messe am Sonntag, den 10. August mit dieser Intention feiern, danach können wir noch eine kleine Zusammenkunft halten. Das gleiche gilt auch für Huayllabamba, wo die Statue des hl. Laurentius steht; wir werden auch hier die hl. Messe feiern und für Sie alle beten. Ohne weitere Neuigkeiten verabschiede ich mich, Gott möge Sie alle segnen. Hochachtungsvoll Padre Darcy ValenzaBrief von Padre Darcy Abancay 8.11.2007Auf diesem Wege herzliche Grüße an Pfarrer Bold, an alle Mitglieder der Perugruppe und an die Freunde von St. Laurentius in Weinheim.Während der letzten Monate waren wir mit der Vorbereitung der Sakramente in allen Schulen der Pfarrei beschäftigt, um die Kinder und Jugendlichen auf die Erste hl. Kommunion und die Firmung vorzubereiten. Gott sei Dank konnten wir uns auf die Hilfe einiger Leute aus der Pfarrei stützen, in der Mehrzahl Jugendliche, die die Verantwortung übernommen haben, die Kinder in ihrer freien Zeit zu unterweisen. In diesen Tagen schließen wir die Arbeit in einigen Schulen ab. Der Bischof, Monseñor Isidro, wird die Firmung spenden.Die Arbeit in den ländlichen Gemeinden muss weitergehen. Wir arbeiten mit männlichen und weiblichen Katechisten, die die Verantwortung in ihren Gemeinschaften übernommen haben. Mit ihnen führen wir in regelmäßigen Abständen Schulungskurse durch. Sie sind eine große Hilfe in der Pastoral der Pfarrei. Aber in diesen Tagen haben wir schlechte Nachrichten bekommen, denn in Trujipata haben sie die kleine Glocke, die sie hatten, geklaut und in Quitasol hat ein Sturm eine Konstruktion, die noch nicht fertig war , teilweise eingerissen; das sind halt Dinge die passieren.Die Katechese mit den Kleinen ist keine leichte Aufgabe, aber wir bleiben dran und es geht vorwärts. Frau Vilma zusammen mit Herrn Hektor arbeitet immer noch jeden Sonntag in aller Frühe in der Küche, um das Frühstück rechtzeitig für die Kinder der Katechese fertig zu bekommen.Pater Tomás kommt hin und wieder hier vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Er hat schon früher gewünscht, dass der Wasserservice in Angriff genommen wird. Jetzt arbeiten sie am Abwasser für die Häuser von San Lorenzo. Die große Schwierigkeit ist, dass das Gelände sehr felsig ist und dass sie sich mit diesen Felsen herumschlagen müssen, um die Gräben für das Abwasser auszuheben. Aber es geht voran und hoffentlich sind sie bald fertig, um dann jedes Haus an die Wasser- und Abwasserversorgung anschließen zu können.Der Mittagstisch für die Senioren geht mit vielen Senioren weiter. An der Spitze steht Frau Norma und eine weitere Dame, die ihr hilft. In der letzten Zeit sind die Dinge komplizierter geworden, denn der Dollar sinkt und die Preise für die Lebensmittel steigen. Heute gibt es einen 24-stündigen Streik gegen den Preisanstieg der Lebensmittel. Klar, wenn diese Dinge teuerer werden merken das zuerst die Armen und unsere Senioren. Generell scheint es mit Peru vorwärts zu gehen, aber den Preisanstieg der Lebenshaltungskosten merken die Armen am meisten.Zwischen den Feierlichkeiten von Allerheiligen und dem Gedenken an die Verstorbenen gibt es den Brauch, kleine Püppchen und Pferde aus Teig herzustellen. Norma hat einige mit Schokolade für die Senioren vorbereitet. Sie waren sehr gut und die Senioren sehr dankbar.Wir haben sie gebeten, für Sie alle zu beten, denn ohne Ihre Hilfe wäre der ganze Mittagstisch , und noch weniger die Püppchen und die Pferde aus Teig gar nicht möglich.Wie Sie schon wissen arbeiten Frau Victoria und Frau Leonor in der Nähwerkstatt. Beide waren im Oktober sehr beschäftigt. Sie haben Gewänder für einige Schulumzüge hergestellt. Man hat damit etwas Geld verdient und der Vorschlag ist, damit etwas für Weihnachten zu machen für arme Kinder in irgend einer Gemeinschaft.Zu anderen Zeiten unterweisen die Damen in der Nähwerkstatt andere Gruppen von Frauen.Die Jugendlichen der Pfarrei kennen die Einschränkungen, deshalb haben sie zwei Aktivitäten geplant: Zunächst den Verkauf von gegrillten Hähnchen, danach eine Tombola mit gebrauchten Kleidern, die man uns geschenkt hatte. Die Idee ist, für die Gruppen elementare Materialien zu bekommen, um damit arbeiten zu können, z.B. Bibeln oder Katechismen. Gut, sie haben etwas Geld zusammenbekommen, was sicher helfen wird.Hier ist es nicht einfach Geld zu sammeln, aber ich glaube, das ist kein Grund untätig zu bleiben.Die Pfarrei, wie Sie sie kennen, hat nicht die besten Installationen. Mit Padre Tomás wollte man schon etwas bauen, aber das blieb nur ein Wunsch. Wir haben uns jetzt mit einem Bauingenieur zusammengetan, damit er uns ein zusammenhängendes Projekt auf dem Gelände der Pfarrei vorstellt und um zu sehen, was man machen kann oder wenigstens um zu wissen, wo man anfangen soll.Wir wollen auch die Fassade der Kirche verbessern, damit diese nicht so verwahrlost wirkt.Klar, alles wird von den finanziellen Möglichkeiten abhängen.Wir schließen Sie in unser Gebet mit ein und danken Ihnen für all die Arbeit, die Sie tun.Grüße von Padre Ramiro, Padre Tomás und Personen, die der Pfarrei nahe stehen und die sich an Sie mit Dankbarkeit erinnern.Hochachtungsvoll Padre Darcy ValenzaDie Peru-Gruppe der Gemeinde informiert :Hilfe für AbancayFolgende Projekte unserer Partnergemeinde Nuestra Señora de Guadalupe in Abancay werden von der Gemeinde St. Laurentius in Weinheim unterstützt:- Tägliche Suppenküche für alleingelassene ältere und bedürftige Personen der Pfarrei, um diese vor dem Verhungern zu bewahren. (Getragen vom Club de Madres in Abancay)
- Nähwerkstatt für junge Frauen, die für sich und ihre Kinder einfache Kleider anfertigen lernen. (Kauf von Stoff und Nähmaterial vor Ort
- Sonntägliches Frühstück nach dem Gottesdienst für Kinder, die zum Gottesdienst kommen. (Ca. 100 - 200 Kinder am Sonntag)
- Hühneraktion: Bedürftige Familien bekommen ca. 10 Junghennen und einen Teil des Futters zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Lebenssituation durch die Eier (Verzehr und Verkauf) und die ausgewachsenen Hühner verbessern können.
- Bausteinaktion: Wir unterstützen durch den Verkauf von "Bausteinen" den Bau von Einfachstwohnungen (20 m²) für extrem arme Familien, die in Eigenarbeit durch Mitglieder der Pfarrei erstellt werden und die sich dadurch ein geringes eigenes Einkommen erarbeiten.
- Zuschüsse für arme Familien beim Schulanfang für Hefte, Bleistifte, Kleider und Schuhe, damit sie ihre Kinder in die Schule schicken können.








