Treffen der Gemeindeteam-Verantwortlichen in der Pfarrei St. Marien Weinheim

13.10.2026 |

Am 1. Oktober gab es ein erstes Treffen der Gemeindeteamverantwortlichen der 13 Gemeindeteams in der Pfarrei St. Marien Weinheim mit dem pastoralen Kernteam, der Pfarreiökonomie und dem Pfarreiratsvorstand.

Der neue Diözesanstellenleiter Thomas Roßner konnte für die Moderation des Abends gewonnen werden und führte gekonnt durch das Programm. Dabei wurde zunächst der Rahmen der neuen Pfarrei mit den neuen Zuordnungen und Verantwortlichkeiten beschrieben, ehe die Versammelten konkret auf die im Pfarreigesetz festgehaltenen Aufgaben der Gemeindeteams schauten. Das Pfarreigesetz sieht die pastorale Hauptaufgabe der Gemeindeteams in der Verwirklichung der Grunddienste der Kirche in ihrem jeweiligen Bereich: Verkündigung des Glaubens, Feier der Gottesdienste, Dienst für die Menschen und Bildung von Gemeinschaften.
 
 
Dabei sind die Gemeindeteams, die Pfarreiräte und die hauptberuflich in der Pastoral Tätigen rückgebunden an die Diözesanstrategie. Da diese Verwirklichung Geld und Räume braucht, stellten die Versammelten sehr konkrete Fragen an das Kernteam und die Ökonomie. Die Ökonomin Alexandra Ernst bot an, die gestellten und weitere Fragen bis Ende Oktober zu sammeln und im November mit der Veröffentlichung einer Handreichung mehr Klarheit zu schaffen.
 
Auch die Zuordnung von Ansprechpersonen soll weiterhin Kontur gewinnen, sagte Pfarrer Johannes Balbach zu. Dabei stehen die Ansprechpersonen aus dem Pfarreirat für die 13 Gemeindeteams bereits fest. Die Ansprechpersonen aus dem hauptberuflichen Seelsorgeteam sollen bis Ende des Jahres benannt sein. Diese sollen Gelenkfunktion haben und für einen guten Informationsfluss zwischen den Teams sorgen.
 
Alle miteinander tragen die Verantwortung für das kirchliche Leben an der Nordbadischen Bergstraße. Gemeindliches Leben vor Ort soll weiter möglich sein, gleichzeitig darf das gemeinsame Bewusstsein für die Pfarrei St. Marien Weinheim wachsen. Damit dies gelingen kann, braucht es eine gute Kommunikation und zunehmende Vernetzung. Das erstmalige Gesprächsformat soll jährlich stattfinden, daneben wird für das kommende Jahr ein Treffen aller Gemeindeteammitglieder angezielt und auch die Gemeindeteams selbst können sich zur Verwirklichung der pastoralen Aufgaben miteinander vernetzen.
 
 
Es wurde deutlich, dass der laufende Transformationsprozess alle Beteiligten herausfordert, viel Geduld und Ausdauer braucht und nicht alle aufkommenden Fragen gleichzeitig beantworten werden können. Gemeinsam im Glauben an Jesus Christus auf dem Weg zu sein bedeutet aber auch, in Bewegung zu bleiben und miteinander aus dem Glauben heraus neue Lösungen für die Fragen zu finden, die die Menschen in den 13 Gemeinden der neuen Pfarrei bewegen.