Was tun, wenn ich mich für einen Beruf im Gemeindedienst interessiere?

 

Ein besonderes Ja zur Liebe Gottes

Mit dem Sakrament der Weihe treten Menschen mit einer besonderen Berufung in den Dienst der Kirche und handeln im Namen Christi. In der römisch-katholischen Kirche umfasst dieses Sakrament drei Stufen: die Weihe zum Diakon, zum Priester und zum Bischof. Der Weg zur Priesterweihe ist geprägt von einer mehrjährigen Ausbildung in Theologie und Seelsorge sowie praktischen Erfahrungen in Gemeinden.
 
Die Weihefeier findet in der Regel in der Bischofskirche statt. Im Verlauf der Feier werden die Kandidaten vorgestellt, hören das Wort Gottes und geben ihr Versprechen zum Dienst in der Kirche. Im Mittelpunkt steht die Handauflegung durch den Bischof, durch die die Sendung weitergegeben wird, sowie das Weihegebet. Weitere Zeichen wie die Salbung der Hände und die Übergabe von Kelch und Patene verdeutlichen den priesterlichen Dienst.
 
Nach der Weihe feiern die Neupriester erstmals die Eucharistie in ihren Heimatgemeinden, die sogenannte Primiz, und spenden dabei den Primizsegen. Anschließend übernehmen sie ihren Dienst in einer Pfarrgemeinde des Bistums.
 
Falls Sie den Wunsch haben, einen Beruf im Gemeindedienst zu ergreifen, und weitere Beratung brauchen, steht das Seelsorgeteam gerne zur Verfügung.