Was tun, wenn ich zur Beichte gehen möchte?
Die Chance für einen Neuanfang
Jesus ermutigt uns Menschen, immer wieder neu die Liebe Gottes zu suchen und über uns selbst nachzudenken.
Das Sakrament der Versöhnung, auch Bußsakrament genannt, gründet in der zentralen Botschaft des christlichen Glaubens: Gott liebt den Menschen bedingungslos. Diese Liebe gilt immer, auch im Versagen und an den Grenzen des eigenen Lebens. Jesus Christus hat diese Zusage der Vergebung in seinen Gleichnissen eindrücklich verkündet.
In der Beichte wird diese Liebe Gottes dem einzelnen Menschen ganz persönlich zugesprochen. Wer beichtet, darf sich der vergebenden Liebe Gottes neu bewusst werden und erfährt Annahme und Versöhnung mit seinem eigenen Leben.
In der Vorbereitung der Erstkommunion werden die Kinder auf den Empfang dieses Sakraments behutsam vorbereitet.
Wenn dieses Sakrament länger nicht in Anspruch genommen wurde, und Sie unsicher sind, wie es abläuft. kann das Thema in einem persönlichen Gespräch mit einem Priester geklärt werden.
Neben der Beichte gibt es weitere Wege, Versöhnung zu erfahren, etwa in Bußgottesdiensten oder im persönlichen Rückblick auf den Tag. Besonders in der Adventszeit und in der Fastenzeit lädt die Kirche dazu ein, sich bewusst der Umkehr und der Versöhnung zuzuwenden.
Regelmäßige Beichtgesprächsangebote gibt es in der Kirche Herz Jesu in Weinheim, Bergstr. 30, samstags zwischen 17:15 und 17:45 Uhr vor der Sonntagvorabendmesse.
Die Kontaktdaten der Priester (Pfarrer und Kooperator) finden Sie in der Rubrik Seelsorgeteam.




