Der schwierigste Zungenbrecher kam für die Kinder und Jugendlichen gleich am zweiten Tag: Wer oder was ist ein „Elwetritsche“? Warum hat das Fabelwesen einen eigenen Brunnen? Und wie kann man den Weg zu dem Brunnen in Neustadt/Weinstraße erfragen, wenn man das Wort vor lauter Lachen kaum aussprechen kann?
Tolle Stimmung, tolles Haus, tolles Essen – Pfingstfreizeit 2026 für Kinder und Jugendliche der Gemeinde St. Marien Weinheim
Die Ministrant:innen der Gemeinde St. Marien Weinheim und ihre Freund:innen haben sich dieses Jahr wieder aufgemacht zu einer Pfingstfreizeit. Dieses Jahr ging es in der zweiten Ferienwoche für vier Tage in ein Gästehaus auf dem Campus des Diakonissen-Mutterhauses in Lachen bei Neustadt an der Weinstraße.
Insgesamt 33 Kinder, Jugendliche und ihre Leiter:innen haben das neue Reiseziel erkundet. Das rollstuhlgerechte Gästehaus liegt auf einem wunderschönen großen Gelände mit vielen Freizeitmöglichkeiten: Ob Volleyball, „richtiges“ Fußballfeld, Klettergerüst, Grillplatz oder Lagerfeuer-Stelle: es fehlt hier an nichts. Entsprechend leicht war das Ankommen und die Neugierde auf die Unterkunft nach einer Fahrt mit Bahn und Bus und einer kleinen Wanderung.
Es fanden sich sehr schnell die Kinder und Jugendlichen mit den gleichen Vorlieben zusammen, und schon waren alle mitten im Spielen. Natürlich gab es aber auch einige tolle Programmpunkte: Gleich am ersten Tag mussten Schokomünzen an den Leiter:innen „vorbeigeschmuggelt“ werden. Das Stadtspiel in Neustadt war nicht nur wegen des Elwetritsche spannend und lustig, es gab eine Menge Rätsel, die die Kinder und Jugendlichen mit Hilfe der Stadtbevölkerung lösen mussten: Von besagtem Elwetritsche-Brunnen über Kunigunde und ihrem Liebhaber zu den historischen Fenstern der evangelischen Stiftskirche bis schließlich zu der Schwesterkirche St. Marien in Neustadt. Aber wer hat unterwegs auch Mister X entdeckt bzw. die Leiter:innen Daniel und Naomi in ihren Verkleidungen erkannt?
Am dritten Tag freute sich die Gruppe sehr über den Besuch von Pfarrer Balbach und der Jugendreferentin Barbara Müller. Die beiden haben mitbekommen, wie eifrig das „Flagge erobern“-Spiel vorbereitet wurde, bevor der Tag mit einer Nachtwanderung und einem Lagerfeuer mit Stockbrot ausklang.
„Schade, dass die Tage schon vorbei sind, ich wäre gerne noch länger geblieben“ – sagten viele Kinder am Abreisetag. Dass alles reibungslos ablief, ist dem großen Einsatz der Leiter:innen Anselm Eich, Daniel Heck, Jennifer Heck, Johannes Kaliga, Julian Putz, Mari Gottenbusch, Matthias Abeln, Naomi Habla und Simon Kalitz zu verdanken. Sie haben viel Zeit in die Vorbereitung der Pfingstfreizeit gesteckt und waren nahezu rund um die Uhr für die Kinder und Jugendlichen da – denn wenn die Zeit zusammen so schön ist, dann geht man eben nicht so gerne früh ins Bett…
Unterstützt wurden die Leiter:innen von den erwachsenen Begleitpersonen Benedikt Wolf, Reinhard Pollak und Richard Kaliga. Insbesondere Benedikt Wolf gilt ein großes Dankeschön für das vorzügliche Essen, das er für die große Gruppe gezaubert hat. Zusätzlich hat Werner Wolf die Gruppe mit leckerem Kuchen verwöhnt. Da kann die Stimmung nur gut sein! „Seid Ihr nächstes Jahr wieder dabei?“ – „Auf jeden Fall!“, war die klare Antwort.
von Reinhard Pollak





